Muta

Muta

Muta ist ein Ort, der im zentralen Drau-Tal im Nord-östlichen Teil Sloweniens und  zwischen dem Fluss Drau im Süden und der slowenisch-österreichischen Grenze im Norden liegt. Muta umfasst zwei geographische und ökonomische Einheiten: ein Tal an der Drau mit Terrassen und ebener Welt bis zu den hügeligen Hängen des Gebirges und eine gebirgige Welt entlang der nationalen Grenze. Muta liegt im Alpenvorland und hat eine reiche Flora und relativ viel Oberflächenwasser.

Kulturerbe

Die Eco-Kapelle

Die Eco-Kapelle wurde im Jahr 1997 gebaut und ist dem Hl. Franz von Assisi gewidmet. Sie schützt und warnt die Bewohner vor dem Damm Golica/Koralpe, der auf der anderen Seite der Grenze in Österreich, in der Gemeinde Soboth, gebaut worden ist. Die Kapelle dient als Symbol und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gefahr, die dem Tal Bistriški jarek droht - die Überflutung mit dem Wasser hinter dem Damm, das das Tal überschwemmen könnte, wenn der Damm (mit rund 22 Millionen m3 Wasser in dem künstlich gestauten See) nachlassen würde. Neben der Kapelle befindet sich die Brücke über Bistrica, über die Sie zum Wasserfall Sedelnikov slap kommen. Von hier aus können Sie nach anderthalb Stunden Spaziergang den markierten Bergweg entlang nach Sv. Jernej kommen. Neben der Kapelle steht die renovierte Krippe, die in der Weihnachtszeit zum Leben erweckt wird.

Das Schmied-Gießerei- und Feuerwehrmuseum in Zgornja Muta

In dem ehemaligen Herrenhaus Kienhofen ist heute das Schmied-Gießerei und Feuerwehrmuseum, das die Gießerei-, Schmiede- und Feuerwehrprodukte aus dem 18 Jahrhundert, Fotografien und andere schriftliche Unterlagen aufbewahrt. Es stellt also die mehr als 400 Jahre alte Tradition des Schmiedehandwerks, Gießerei und Feuerwehr in Muta vor. Es enthält eine umfangreiche Sammlung von Exponaten, die über das harte und zugleich faszinierende Leben unserer Vorfahren zeugen.

Die Rotunde Hl. Johannes der Täufer

Hl. Johannes der Täufer, die Kirche (Rotunde) an der Mündung des Flusses Drau, lockt mit ihrem kreisförmigen Kirchenschiff und schönem Schindeldach mit einem Türmchen heran. Auf seinem Weg durch Kärnten und Steirmark sollte sie 1052 vom Papst Leon IX. geweiht werden. Das Gebäude in der heutigen Form ist nicht zur gleichen Zeit entstanden. Entfernt wurden alle Umbauten des 19. Jahrhunderts und das Gebäude ist wegen Risse mit Stahlketten verbunden. Draußen ist ein rekonstruierter, mit Schindeldach bedeckter Umgang, der einst das Gebäude umgeben hat. In das Innere führt das ursprüngliche, halbrunde romanische Portal. Hier steht auch die mit einem niedrigen halbkreisförmigen Sims, gebaut auf den ursprünglichen Fundamenten, markierte Apsis, die in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts vom dreieckig abgeschlossenen frühgotischen Presbyterium ersetzt worden ist. Die gemaurte Mensa in der Apsis steht anstelle des Originals, auf der linken Seite des Eingangs wurde ein Stück des ursprünglichen Estrichs (Pflaster) erhlaten.

Das Schiff durchlichtet das originale halbrunde romanische Fenster und das Presbyterium. Die Wände des Presbyteriums sind in Al-Secco-Technik in zwei Streifen bemalen. Sie wurden im frühgotischen Zeichenstil der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gezeichnet. in jedem Quadrat der Kassettenholzdecke im Schiff ist eine Passionsfruchtblume gemalt. Die Decke besteht aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Holzdecke im Altarraum ist aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Altaraufsatz mit den Statuen von Johannes dem Täufer, Lawrence und Stephan ist eine schöne Schnitzereiarbeit vom Ende des 17. Jahrhunderts. Rechts vom Triumphbogen hängen die barocken Ölgemälde des Heiligen Josefs mit Jesus und der Hl. Lucia im reichen Rahmen. Auf der Außenseites des Presbyteriums sind die barocken Wandmalereien von Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten, unter denen ein einfacher Pfeil für das Geld. Das Relief des Adlers an der Außenfassade, auf der rechten Seite des Eingangs, ist ein Nachlaß aus der römischen Zeit und beweist, dass der Heilige Johannes auf dem kulturellen Boden mit einer mehr als tausend Jahre alten Geschichte steht.

Die Pfarrkirche Hl. Margarethe in Muta (Sv. Marjeta na Muti)

Zgornja Muta entwickelte sich rund um den trichterförmigen Marktplatz, dessen zentrales Gebäude die gotische Pfarrkirche der Hl. Marjeta steht, die zum ersten Mal als eine Kapelle im Jahr 1349 und in den Jahren 1460-65 als eine Pfarrkirche erwähnt wurde. Von der ehemaligen Kirche wurde das Hauptschiff erhalten, dem 1689 noch die seitlichen Kirchenschiffe, das Presbyterium, die Sakristei und das Oratorium angebaut wurden und der Kirchturm erhöht und mit einem zwiebelförmigen Dach abgedeckt wurde. Die Barockeinrichtung stammt aus dem 17. Jahrhundert. In die Außenfassade der Kirche sind mehrere Grabsteine eingebaut, der älteste unter ihnen stammt aus dem Jahr 1595.

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