Radlje ob Dravi

Radlje ob Dravi

Im Herzen des Drau-Tals zwischen Dravograd und Maribor, an der Grenze mit Österreich, liegt die Stadt Radlje ob Dravi, die eine sehr gute geographische Lage auf einer Höhe von 371 Meter hat. Auf der einen Seite ist sie von Kozjak und auf der anderen Seite vom Pohorje-Gebirge, das mit den schönsten Wäldern in Slowenien bedeckt ist, umgeben.

Mahrenberg (Radlje ob Dravi) wird in der Geschichte zum ersten Mal als ein Hautendorf erwähnt, das sich auf dem Gebiet mit einer sehr bedeutenden Lage nebst der königlichen Straße - via regia – bei der Kreuzung, wo sich der Paß Richtung Ivnik (Eibiswald) und die Fähre über die Drau befinden, entwickete. Der Sitz der Grundherrschaft von Mahrenberg  war seine Burg, auch unter dem Namen Kamen (deutsch: Stein) bekannt. Der Markt zeichnet sich auch mit dem ehemaligen Klostergebäude des Dominikanerordens aus. Das Kloster wurde mehrmals niedergebrannt und war daher ein paar Mal umgebaut. Außerdem waren hier auch die Filiale der kaiserlichen Agrargesellschaft, der Männerchor, die Kapelle und die freiwillige Feuergesellschaft tätig.

Naturerbe

Wasserpark in Radlje ob Dravi

Der Wasserpark in Radlje ob Dravi verfügt über den lobenden Titel des ersten und auch einzigen biologischen Schwimmbads in Slowenien, wo für Sauberkeit und die Qualität des Wassers ausschließlich natürliche Organismen sorgen. Im Gegensatz zu anderen Schwimmbecken und Whirlpools werden in das Badewasser nie und unter keinen Umständen Chemikalien zur Reinigung des Wassers zugefügt. Die Bewahrung des natürlichen Gleichgewichts des Schwimmbades ist sehr wichtig, um im Sommer in der unberührten Umgebung am Fluss Drau diese grüne Perle zu genießen. Wir laden Sie ein, die unverfälschte Natur in dieser schönen Ecke von Slowenien zu erleben. 

Der Wald- und historischer Lehrpfad

Zur alten Burg führt ein Wald- und historischer Lehrpfad. Er ist 3 km lang, das Wandern in gemäßigtem Tempo und mit Haltestellen an den markierten Stellen dauert ca. 2-3 Stunden. Der Lehpfad beginnt und endet beim Schloß. Sein Höhepunkt ist der Aufstieg zur alten Burg, wo sich der schöne Blick auf Radlje, Pohorje und das Drau Tal öffnet. Auf dem Weg sehen wir auch einige Karsterscheinungen, zum Beispiel »Huda luknja« – eine Höhle, ausgehöhlt durch das Wasser.

Kulturerbe

Das Schloß Mahrenberg

Am Ende des 17. Jahrhunderts, als die alte Burg auf dem Hügel Kamen zerfiel, hat man im Tal aus dem ehemaligen Schloß das sogenannte untere Schloß »Spodnji grad« oder heute Schloß Mahrenberg errichtet. Das Gebäude ist von einem englischen Park umgeben, den man im 19. Jahrhundert entwarf. Die Pflanzenwelt umfasst unter anderem vier Arten von Tannen, Douglasie, Lebensbaum, roten Ahorn, Buche, Eibe, grünen Kiefer, roten Kiefer, Sommer-Eiche ... Im Park gibt es auch einen Brunnen, der in der Mitte eine runde Säule mit vier Wasserquellen in Form von Fischköpfen hat. Auf der Säule steht die Statue eines Jungen mit einem Fisch in seinen Händen.

Kalvarija

Am felsigen Hügel Kalvarija, nordöstlich vom Schlosspark, stehen auf dem Weg an die Spitze des Hügels Steinkunststoffe, die die einzelnen Stationen des Kreuzweges darstellen. An der Felsspitze steht die Gruppe der Kreuzigung. Neben der Statue des Gekreuzten stehen die Statue von Maria und Johannes des Evangelisten. Die Gruppe der Kreuzigung ist von einer ovalen Steinmauer mit zwei Treppenhäusern umgeben. Auf dem Weg vom Park bis zur Hügelspitze stehen noch folgende Steinkunststoffe: Christus trägt das Kreuz, Christus mit Dornenkrone, Christus an der Säule und Christus auf dem Ölberg gekrönt. Den Kreuzweg stellten wahrscheinlich die Dominikanerinnen aus Radlje auf.

Die Ruinen der Burg Mahrenberg

Auf dem Felsen bzw. Hügel Kamen über dem Markt stehen die erhaltenen Ruinen der ehemaligen Burg, die in der Urkunde "Šentpavelska listina" schon zwischen den Jahren 1193 und 1220 als "Castrum ad lapidem" erwähnt worden ist. Die Burg war der Sitz der Mahrenberger Herrschaft. Nach der Festung bekam allmählich ihren Namen Mahrenberg auch die Siedlung unter der Burg. Früher hieß das Dorf Radlje (Villa Radela, 1161). Die Burg wurde im 15. Jahrhundert von den Türken zerstört und mehrere Male wegen Blitzeinschlag abgebrannt, im Jahr 1697 ist sie niedergebrannt und man hat sie nicht mehr renoviert. Die Herrschaft zog an den Marktrand, wo sie die ehemalige Burgmeierei in die so genannte Untere Burg, heute das Schloß Mahrenberg bzw. Radlje, umbauten. Auf der felsigen Klippe über Radlje sind heute nur noch die Ruinen der ehemaligen Burg erhalten, die im Jahr 2013 restauriert worden sind.

Das Dominikaner Kloster

Das Dominikaner Kloster haben im Jahr 1251 Siegfried Mahrenberg und seine Mutter Gizela gegründet, jedoch blühte es zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert auf. Im 16. Jahrhundert wurde es von den Türken, und zweimal vom Feuer beschädigt. Wegen des schlechten Zustands des Gebäudes haben die Nonnen zwischen den Jahren 1649 und 1666 ein neues Klosters gebaut. Im Jahre 1782 wurde das Kloster während der Reformen aufgelöst. Am Ende des 18. Jahrhunderts begann man es abzureißen – zuerst die Kirche Mariä Himmelfahrt (eine Kirche mit einem langen Chor), danach den östlichen und Querteil und den Verwaltungstrakt. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle für das ehemalige Mahrenberg und seine Umgebung. Hier entwickelten sich die Apotheker- (die erste Apotheke in Europa, aus dem Jahr 1666), Musik-, Wohltätigkeits-, Gesundheits, pädagogische und pastorale Tätigkeit.

Die Kirche des Hl. Mihaels

Die Kirche wird im Jahre 1251 erstmals erwähnt. Sie besteht aus einem Schiff, einem Presbyterium, einem Glockenturm und aus barocken Kapellen und einer Sakristei.

Marias Denkmal (Marijino znamenje)

Dies ist eine figurale Darstellung, die auf Antrag der Dominikaner-Nonnen gefertigt wurde und ursprünglich vor dem Dominikaner-Kloster stand. Nach der Auflösung des Klosters am Ende des 18. Jahrhunderts hatte man das Denkmal auf den Markt neben das ehemalige Gerichtsgebäude (1783) und dann im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts (1978) an die heutige Stelle neben die Kirche des Hl. Mihaelas aufgestellt. 

Das Haus Mariborska 1

Das Gebäude verfügt über eine vorherrschende Lage im Marktbereich. Das ehemalige Rathaus diente später als Amtsgericht, Dekanat und Gefängnis.

​Rosenhof oder "Rožni dvor"

Rosenhof oder "Rožni dvor" stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Das Wohnhaus zeichnet sich durch architektonische Details aus Anfang des 17. Jahrhunderts aus, wie z.B. die hölzernen Stadel im Obergeschoss. Das datierte steinerne Hausportal mit hölzernen Rosen in der Tür wurde nachträglich eingebaut. 

Der Župank-Hof

Die bewaffneten Kräfte des deutschen Besatzers haben in der zweiten Hälfte von November 1944 eine Offensive von Kozjak Richtung Lacko-Trupp durchgeführt. Eine Gruppe von Partisanen des 3. Lacko-Bataillons übernachtete in der Nacht vom 23. 11.1944 auf dem Župank-Hof, Št. Janž pri Radljah, als sie plötzlich von einer mächtigen deutschen Truppe umgeben und angegriffen wurde.

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