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Gorišnica
Gorišnica

Gorišnica

Gorišnica liegt mitten von Ptujsko polje, auf beiden Seiten des Kanals für das Kraftwerk HE Formin und der Flutgegend des Flusses Pesnica. Auf der fruchtbaren Ebene zwischen den Siedlungen dominieren die Anbauflächen mit Feldern und Wiesen und kleinere Waldinseln. Am Fußende und an den südlichen Ausläufern von Slovenske gorice gedeiht edle Weinrebe. Heute erstreckt sich das Zentrum um die Kirche der Hl. Margareta aus dem 14. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert neoromanisch erneuert wurde.

Ponudba v občini

Kulturerbe

Kulturerbe

Die Hem Kapelle (Formin)

Die Kapelle wurde um das Jahr 1909 von Vilhem und Neža Golob errichtet. Die Kapelle ist der Muttergottes von Lourdes gewidmet.

Kulturerbe

Die Švejč Kapelle (Formin)

Sie wurde 1914 von Alojz und Rozalija Kovačec als Dankeschön für die Heilung seiner Frau Rozalija aufgestellt und ist der Immaculata gewidmet.

Kulturerbe

Die Dorfkapelle

Die Dorfkapelle mit dem alten Feuerwehrheim wurde seitens der Dorfbewohner und Mitglieder der Feuerwehr Formin 1937 aufgestellt und ist dem Herzen Jesu gewidmet.

Schloss Muretinci
Kulturerbe

Schloss Muretinci

Das Schloss Muretinci in der Region Haloze verbirgt eine faszinierende Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Der Ort Muretinci wird in schriftlichen Quellen bereits im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt, während das Schloss selbst etwas später, im 16. Jahrhundert, erscheint, als es dem Adligen Luka Szekely gehörte. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss im 17. Jahrhundert, als es in den Besitz des Deutschen Ritterordens beziehungsweise des Kreuzritterordens überging. Von Velika Nedelja aus verwaltet, erfüllte es vor allem Verwaltungs- und Wirtschaftsaufgaben, die es über viele Jahrhunderte hinweg beibehielt.

Im 19. Jahrhundert erhielt das Schloss auch eine wichtige soziale Funktion – in ihm befand sich ein Waisenhaus mit medizinischer Versorgung. Später, nach dem Zweiten Weltkrieg, wurden die Räumlichkeiten in ein Altersheim umgewandelt. Nach 2005 ging das Schloss erneut in den Besitz des Ritterordens über und wurde teilweise renoviert. Heute erwacht das Leben im Schloss wieder – dafür sorgt ein Kulturverein, der den Besuchern das Mittelalter mit Workshops, Veranstaltungen und thematischen Erlebnissen näherbringt. Das Schloss Muretinci ist daher nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch ein Ort, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem einzigartigen Erlebnis verbinden.

Sokov-Mühle
Kulturerbe

Sokov-Mühle

Die Sokov-Mühle, auch als Kotni mlin (Winkelmühle) bekannt, steht im Ort Formin am Bach Zvirenčina und ist ein wertvoller Teil des ländlichen Erbes der Štajerska. Ihre Anfänge reichen bis ins Jahr 1775 zurück, als sie als Wassermühle in Betrieb ging und eng mit dem Leben der Bauern sowie der täglichen Lebensmittelproduktion verbunden war.

Im Laufe der Zeit wurde sie mehrmals renoviert, unter anderem im 19. Jahrhundert. Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch verstummte ihr Mühlrad, und die Mühle stellte ihren Betrieb nach und nach ein.

Dennoch bewahrt das Gebäude bis heute sein charakteristisches Erscheinungsbild und seine Innenausstattung, die vom einstigen Leben im Zusammenhang mit Müllerei, Landwirtschaft und Natur zeugen.

In den letzten Jahren wurden Bemühungen um ihre Restaurierung aufgenommen. Ziel ist es, die Mühle erneut als kulturelle und touristische Sehenswürdigkeit zu beleben, wo Besucher die traditionelle Art des Getreidemahlens und das Leben am Wasser kennenlernen können.

Die Sokov-Mühle ist somit heute nicht nur eine Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch eine Gelegenheit, dieses Erbe zu bewahren und neuen Generationen näherzubringen.

Domink-Gehöft
Kulturerbe

Domink-Gehöft

Das Domink-Gehöft in Gorišnica zählt zu den wertvollsten Beispielen erhaltener ländlicher Kulturgeschichte in Slowenien. Das mehr als 300 Jahre alte Haus gilt als das älteste vollständig erhaltene pannonische Bauerngehöft des Landes.

Errichtet wurde es im typischen pannonischen Baustil, bei dem Wohn- und Wirtschaftsteil unter demselben L-förmigen Dach verbunden sind. Das Haus besteht aus Holz, ist mit Lehm verputzt und mit Kalk weiß getüncht. Sein charakteristisches Erscheinungsbild wird durch das traditionelle Strohdach ergänzt.

Eine besondere Besonderheit des Gehöfts ist seine außergewöhnlich gut erhaltene Innenausstattung. Besucher können eine schwarze Küche, Wohnräume, eine Speisekammer sowie zahlreiche Gegenstände entdecken, die so erhalten geblieben sind, wie sie von der letzten Bewohnerin hinterlassen wurden. Dadurch entsteht ein authentischer Einblick in das frühere Leben auf dem pannonischen Land.

Zum Gesamtbild gehören auch die umliegenden Wirtschaftsgebäude und traditionellen Elemente wie Korntrockner, Bienenhäuser, ein Brunnen, Gärten und Felder, die gemeinsam das Bild des einstigen bäuerlichen Alltags vervollständigen.

Das Domink-Gehöft ist daher nicht nur ein Museum, sondern ein Ort, an dem die Vergangenheit noch immer lebendig ist und Besucher das historische Leben auf authentische Weise erleben können.